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Viele Mütter unter uns kennen das. Mama wird bevorzugt.

Sei es das Trösten, das zu Bett bringen oder das Umziehen.

Am liebsten muss Mama alles und noch mehr machen.

Papa und Tochter

Papa und Tochter teilen die Leidenschaft für Caps

Woran liegt das?

In der Regel liegt es an der engen Mutter- Kind Bindung. Verständlich, denn wir tragen, im Normalfall, unser Baby 40 Wochen unter dem Herzen.

Verstärkt wird diese Verbindung auch noch wenn wir Mütter stillen, da wir durch das Stillen die einzige Nahrungsquelle für unsere Babys sind und somit ihr Überleben in dieser Hinsicht sichern.

Zudem bleibt bei High Need Kindern auch noch lange das Gefühl, dass Mama und Kind eins miteinander sind.

Mama ist in ihren Augen keine eigenständige Person.

Das erklärt, warum unsere kleinen Energiebündel immer wieder unsere Nähe suchen, auch dann, wenn Mama gerade keine Lust hat zum 164sten mal das Zoo Wimmelbuch anzusehen.

Papas haben es nicht leicht

Jeder der schon einmal auf Ablehnung gestoßen ist, weiß wie weh das tut. Väter, die von ihren Kindern zurückgewiesen werden, leiden um so mehr und brauchen hier auch das Verständnis von uns Müttern.

Sie wissen natürlich das es nicht böse gemeint ist.

Aber dennoch sitzt sowas und kann belasten.

Wichtig ist hier: “Einen kühlen Kopf bewahren!” 
Es ist ein ganz normales Verhalten des Kindes und der Papa sollte dieses Verhalten nicht persönlich nehmen.

Fühlt der Papa sich nicht ausgegrenzt und akzeptiert das Verhalten, ist die Phase schnell vorbei.

Fühlt er sich jedoch verletzt und geht deshalb auf Abstand zu seinem Kind, kann sich das Verhalten des Kindes noch verstärken.

Es spürt die Distanz vom Vater, ist aber nicht in der Lage, es zuzuordnen. Das ergibt im Ganzen ein unnötig gestörtes Verhältnis.

Hier muss der Papa einfach die Zähne zusammen beißen und stark sei und am Ball bleiben und sich als Papa immer wieder einbringen.

Mit ungefähr zwei Jahren ändert sich das. Papa gewinnt, gerade als Spielpartner, zunehmend an Attraktivität.

Sobald wir Mütter das erkennen, können wir hier aktiv nachhelfen, damit Papa auch darüber hinaus akzeptiert wird.

Papa und Tochter

Papa kann am besten erklären

5 Tipps die Papa zum Superhelden machen

1. Zeit!

Ich meine nicht die viel umworbene “Quality Time”…

Ich kann den Begriff nicht leiden, denn dieser tauchte erstmals in einem Wirtschaftsmagazin auf. 

Ich meine echte, aufrichtige Zeit. Keine “in-zehn-Minuten-fängt-Fußball-an-und-so-lange-spielen-wir-schnell-noch-was” Zeit.

Keine Termine im Hintergrund, kein Handy in der Hand und auch kein TV nebenher an. Konzentration auf das Kind und das Spiel.

2. Fantasie…

Denkt an früher zurück, da hat es all den Technikram nicht gegeben. Denkt an eure Abenteuer zurück und zeigt sie euren Kindern.

Mit 2 Jahren ist man bereit mit Papa die tollsten Höhlen zu bauen und dort drin die spannendsten Geschichten zu hören.

Das Aufräumen danach übernimmt dann auch Mama. 😉

3. Etwas besonderes für Papa und Kind.

Wenn Papa von der Arbeit kommt, dann macht etwas besonderes. Etwas was nur Papa macht. Wie zum Beispiel Seifenblasen pusten, oder eine kleine Wasserschlacht zusammen.

Gemeinsames baden kann ebenfalls ein Ritual sein.

Mama darf gerne dabei sein, aber sie sollte Papa einfach machen lassen.

4. Geduld!

All das hat noch nicht den gewünschten Erfolg? Geduld! Als Papa musst du ganz viel Verständnis für dein Kind aufbringen. Es versteht noch nicht das Papa den ganzen Tag arbeiten muss, damit es der Familie gut geht.

Zeige Verständnis dafür das es vielleicht lieber bei Mama ist.

Sage deinem Kind immer wieder das du es verstehen kannst und es genauso liebst wie Mama.

5. Elternzeit nehmen

Ich weiß- das ist leicht gesagt und mal eben nicht so schnell umsetzbar. Aber es lohnt sich wirklich einmal darüber nachzudenken.

Es ist eine Chance, der Beziehung zwischen Papa und Kind unglaubliche Tiefe zu geben.

Papa und Tochter

Im Streichelzoo ist es am sichersten bei Papa

Mein Freund hat sich selbst spontan dazu entschlossen und wir konnten es gerade noch rechtzeitig einreichen. Es war die beste Entscheidung seines Lebens. Die Beziehung zu Lotta hat sich unglaublich verbessert in diesen vier Monaten. Und das macht es mir möglich auch mal 2 Tage hintereinander an Fortbildungen oder ähnliches Teil zunehmen.

Papa und Tochterkind meistern Tage ohne Mama problemlos.

Das war vor einigen Monaten undenkbar.

Sogar Nachts wandert Lotta gerne mal rüber in Papas Arme um dort zu schlafen.

Nur Mut liebe Männer. Elternzeit lohnt sich!

Habt ihr Fragen zur Elternzeit für Väter? Nur her damit!

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