+49 (0) 152 33646960 info@highneedbabys.de

Eltern zu sein, ist hart genug, auch ohne Druck und Kritik von Außenstehenden. Mit einem High Need Kind- welches augenscheinlich nicht in unsere Gesellschaft passt, machen wir uns jedoch noch angreifbarer. Unsere Gesellschaft liebt Menschen die mit dem Strom schwimmen. Wir High Need Eltern ticken jedoch ebenfalls etwas anders, dass macht uns zu einem noch größeren Ziel für Kritiker.

Bedürfnisorientierte Erziehung

Die 7 Baby B´s of attachment parenting

Um dich un dein Kind vor unerwünschten, wenig hilfreichen Ratschlägen und Erziehungstipps zu schützen, versuche dich an folgendes zu orientieren:

Halte deine Beschwerden privat

Deine Beschwerden in der Krabbelgruppe, in der 9 von 10 Babys durchschlafen, den ganzen Tag alleine spielen und sich selbst zu Bett bringen, werden hier nicht ernst genommen. Im schlimmsten Fall wirst du als überforderte Mutter abgestempelt oder dein Kind als unnormal. Stelle keine Fragen, auf die du keine negativen oder vorwursvollen Antworten ertragen kannst. Wenn du jemanden brauchst, der dir zuhört, dann stelle sicher, dass es sich um jemanden handelt, der dich versteht oder unvoreingenommen ist. Suche dir Gleichgesinnte mit derselben Erziehungsphilosophie. Es gibt noch mehr Eltern mit High Need Kindern. Einige findest du in den Facebookgruppen: Geliebte High Need Babys und High-Need Babys und Kinder

Schütze dich selbst

Wenn deine Kritiker um dich rum zudem Schluss kommen, dass dir dein Kind auf der Nase herum tanzt und es dich sowieso nur tyrannisiert und du ganz einfach überfordert bist und sie dir immer wieder den Ratschlag erteilen, dass du dein Baby doch mal abgeben solltest, dann sage ihnen klar und deutlich, dass du gerne Zeit mit deinem Kind verbringst. Lass sie alle über deinen Haushalt schimpfen oder über deine Erziehung, lass sie wissen das es dir egal ist was sie sagen. Vermittel ihnen umso mehr das die Zeit mit deinem Kind, die schönste für dich ist.

Schütze dein Kind

Je älter unsere Kleinen werden, desto mehr bekommen sie mit. Und sie kriegen mehr mit als wir denken. Lasse es daher nicht zu, dass in der Gegenwart deines Kindes abfällig über es gesprochen wird. Auch Sätze wie: „Er/Sie ist anstrengend, oder nicht normal, warum ist Er“Sie nicht wie andere Kinder“ sind negative Bemerkungen, diese lösen in uns Eltern schon eine gewisse Anspannung aus und diese Übertragen wir auch auf unser Kind.

„Good Vibrations“

ist hier das A und O Bespreche also die hohen und manchmal schwierigen Bedürfnisse deines Kindes, mit anderen, nicht in seiner Gegenwart. Es gibt nichts schlimmeres, für uns Eltern, wenn wir irgendwann bemerken, dass sich unser Kind für nicht richtig/normal oder sogar für schlecht hält oder? Umso wichtiger ist es auch, dem Kind ein positives Gefühl zu vermitteln.

DU BIST GUT SO WIE DU BIST

Gerade wenn vielleicht ein Geschwisterchen da ist, was viel einfacher mit seinen Bedürfnissen ist, ist es unerlässlich dein High Need Kind positiv in seiner Persönlichkeit zu bestärken.

Sei positiv

So wie du dein Kind beurteilst, werden es auch andere tun. Wenn du dich negativ über die fordernden Bedürfnisse deines Kindes äußerst, dann wirst du auch nur negatives zurück bekommen. Wenn du dich jedoch positiv äußerst, stolz bist und voller Freude darüber, Elternteil dieses energiegeladenen Kindes zu sein, dann wirst du positives Feedback zurück erhalten. Schildere die hohen Bedüfnisse als positive Eigenschaften anstatt sie evtl. als Probleme oder Belastung anzusehen. Beispiele:

wild und unbändig = frei und begeisterungsfähig unordentlich = fantasievoll schläft nicht = aufmerksam laut = musikalisch und aufgeweckt weint viel = er/sie muss sich noch finden

Baby, Zitat, Sears

Zitat William Sears

Betrachte die Quelle der Kritik

Deine Mutter oder Schwiegermutter hat bestimmt nur die besten Absichten und sicherlich liegt ihr das Enkelkind sehr am Herzen, aber sie hat dich oder deinen Mann in einer Ära geboren, in der Flaschennahrung der Brust vorgezogen wurde, das alleine Schlafen als notwendig angesehen wurde und ein kleiner Klaps auf den Po oder die Finger noch als harmlos galten. Angst vor Strafen waren der Standard der gängigen Erziehungspraktiken. Es ist also nur natürlich, dass sich ihre Ansichten zur Kindererziehung von unseren unterscheidet. Auch die besten Freundin, die vielleicht ein „Anfängerbaby“ hat, erzieht ganz anders, da sie sich ganz anderen Situationen stellen muss. Und genau das sollten wir akzeptieren. Nichts kann bei Freunden und Verwandte so schnell zu Streit führen wie Meinungsverschiedenheiten bei der Kindererziehung. Für Gespräche über Erziehung such die die Themen heraus, mit denen ihr übereinstimmt.

Für den Rest gilt: „In das eine Ohr rein, in das andere Ohr wieder raus“

Die Größte Herausforderung ist oftmals nicht, die Bedürfnisse unserer High Need Kinder zu stillen, sondern die Kritik an unserem Erziehungsstil. Du allein bist die Expertin für dein Kind und mit der Empfängnis deines Kindes hast du eine wunderbare Gabe geschenkt bekommen. Deinen Mutterinstinkt! Vertraue ihm!

Zur guter letzt…

Umgebe dich nicht mit Menschen, die an dir und deinen Fähigkeiten zweifeln. Umgebe dich nicht mit Menschen, bei denen du das Gefühl hast, dein Kind ständig verteidigen zu müssen oder jedesmal deinen Erziehungsstil zu rechtfertigen. Kritiker werden wir und unsere Kinder immer wieder begegnen, aber nur wenigen die uns verstehen und uns unterstützen. Wir wissen was am besten für unsere Kinder ist. Schließlich sind unsere Kinder der lebendige Beweis dafür, dass das was wir tun bzw. getan haben, richtig ist und war. Wie geht ihr mit Kritik um?

Follow by Email
Facebook
Instagram